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“Der Alpenkönig kehrt zurück” Kaum ein Wildtier des Hochgebirges hat in Sage, Aberglaube, Volksmedizin und Brauchtum über Jahrhunderte eine so große Rolle gespielt wie der Alpensteinbock. Seine Kraft, Anmut und das mächtige Gehörn hatten es den Menschen angetan und so war der Steinbock fast im gesamten Alpenraum durch Wilderei ausgerottet worden. Die letzten ihrer Art überlebten am Fuße des Gran Paradiso im Grenzgebiet zwischen Aosta und Piemont. Im Jahr 1856 wurden sie vom König von Savoyen unter Schutz gestellt. Die Population konnte sich erholen. Auch heute findet man dort die größten und kapitalsten Böcke Europas. Allmählich trifft man in den Ostalpen wieder vermehrt auf Steinwild. Wie konnte der Alpenkönig sein Reich wieder zurückerobern? |
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Die Greina –
Abschied von einer Alpe (2006) Villi Hermanns "Greina" befasst sich mit dem Leben eines Alpenkäsers und ist eine Hommage an seinen verstorbenen Arbeitspartner. Hermann komponierte die halbstündige Dokumentation praktisch nur aus Bildern, die vor dessen Tod einem gemeinsamen Projekt im Rahmen der Expo 02 entstanden waren. Entstanden ist ein Werk, das die rohe Schönheit der Bündner und Tessiner Berge klar und einfühlsam wiedergibt. Seine Realitätstreue hebt die Eigenarten ihrer Bewohner besonders hervor: Sogar in der italienischen Originalfassung werden Untertitel eingeblendet, da der Dialekt der Porträtierten für Aussenstehende nur schwer verständlich ist. "Greina" widerspiegelt jene Hindernisse, die den Bergbauern Tag für Tag in den Weg gelegt werden. Denn auch auf jener Hochebene, wo die Zeit still zu stehen scheint, hält der Fortschritt erbarmungslos Einzug. Hermann versteht es, Kritik an den heutigen Lebensformen zu üben, ohne zu werten oder in Pathos abzudriften. Er gewährt Einblick in eine Welt, die, nah und fern zugleich, ihrer Zeitlosigkeit beraubt wird. Dies macht "Greina" nicht nur zu einem ästhetisch sondern auch gesellschaftlich wertvollen Film, der unweigerlich zum Nachdenken anregt.
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